„Du wurdest mit Flügeln geboren …“(Rumi)

Installation und Objekte von Ulrich Schwecke

 

„Du wurdest mit Flügeln geboren…“ ist abgebaut, eingepackt und wartet auf den nächsten Flug.

Voraussichtlich geht es schon im Februar 2027 in Erftstadt-Lechenich weiter.

Was bleibt?
Viele Begegnungen, Gespräche, Gedanken – und eine Resonanz, die mich wirklich berührt hat.

Ein ganz großes Dankeschön an die Gemeinde Unser Lieben Frauen in Bremen, an alle, die mitgewirkt, unterstützt, aufgebaut, begleitet und diese Ausstellung mit Leben gefüllt haben.

Eine Besucherin schrieb:

„Eine Ausstellung, die mir noch lange im Gedächtnis bleiben wird und viele Gedanken in Bewegung gebracht hat.“

 

Mehr kann man sich als Künstler eigentlich kaum wünschen.

Die Flügel sind jetzt eingepackt.
Aber vielleicht fliegt der eine oder andere Gedanke noch ein bisschen weiter. 

P.S. Eine persönliche Nachricht an alle, die mir für die Fotoinstallation ein Kinderfoto zur Verfügung gestellt haben: Die Ausstellung wird jetzt auch an anderen Orten gezeigt, im Frühjahr 2027 zunächst in Erftstadt-Lechenich. Falls jemand nicht möchte, dass das eigene bzw. das zur Verfügung gestellte Foto mit auf diese Reise geht, genügt eine kurze Nachricht an mich. Ich nehme das Bild dann selbstverständlich aus der weiteren Präsentation.

Pressemitteilung (PDF)
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Die gesellschaftlichen Herausforderungen unserer Zeit werden drängender. Vieles, was täglich geschieht, wirkt auf mich wie ein Albtraum: beängstigend, verstörend und kaum fassbar.

Meine künstlerische Arbeit ist ein Raum, in dem ich Wahrnehmungen, Gedanken und Gefühle ordnen und mit anderen teilen kann. Kunst schafft für mich die Möglichkeit, Fragen zu stellen, ohne vorschnelle Antworten zu geben, und miteinander ins Gespräch zu kommen.

Gleichzeitig richtet sich mein Blick auf das, was trotz allem Bestand hat: die Schönheit der Natur, die Verletzlichkeit des Lebens und die leisen Momente der Verbundenheit. Gerade weil unsere Welt so fragil erscheint, empfinde ich sie als besonders schützenswert.

Meine Arbeiten bewegen sich in diesem Spannungsfeld – zwischen Sorge und Hoffnung, zwischen Verletzlichkeit und Widerstand, zwischen dem, was verloren zu gehen droht, und dem, was bewahrt werden muss.

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